1898 wurde das 1375 erstmals erwähnte ehemalige Gutsbezirk Neue Mühle eingemeindet. Erst knapp 75 Jahre später, am 1. Januar 1974 folgte Deutsch Wusterhausen. [37] Erst nach der Wiedervereinigung folgten die Eingemeindungen von Kablow (niedersorbisch Kobłow[38]), Niederlehme, Senzig, Wernsdorf, Zeesen und Zernsdorf (alle am 26. Oktober 2003)[39] und ein Teil der ehemaligen Gemeinde Diepensee eingegliedert. (am 29. Februar 2004) [40] Diepensee musste dem Flughafen Berlin Brandenburg weichen und wurde im Gemeindegebiet wieder aufgebaut. Obwohl der Schwermaschinenbau und das Schwellenwerk nach der Wende geschlossen bzw. konsequent Personal und Kapazität abbauen mussten, konnte sich die Wirtschaft der Stadt Königs Wusterhausen vergleichsweise positiv entwickeln.

Die Erwerbssituation konnte sich in den letzten Jahren deutlich erholen, so dass die Arbeitslosenquote unter dem Durchschnitt der ostdeutschen Bundesländer liegt. Die Entwicklung der kommunalen Verschuldung wird nachfolgend aufgezeigt und bildet auch die wirtschaftliche Entspannung der Gemeinden im Speckgürtel um Berlin ab: Die Städtepartnerschaft zur US-amerikanischen Stadt Germantown im Bundesstaat Tennessee besteht aus dem Austausch von Informationen, Kultur und Sport. In regelmäßigem Abstand finden gegenseitige Besuche durch Schüler der beiden Städte statt. After the Second World War and until 1990, Königs Wusterhausen was in East Germany. Im Zusammenhang mit der Belehnung der Herzöge Rudolf (I.) und Wenzel von Sachsen (-Wittenberg) durch die Äbtissin Jutta von Quedlinburg wurden der Ort („hus to wosterhusen“) und die Burg am 19. September 1320 erstmals urkundlich erwähnt. Um 1377 wurden Ort und Burg als Lehensbesitz der Adelsfamilie von Schlieben erworben. [22] Die Burg und die Siedlung Wusterhausen waren seit den Eroberungen durch die Askanier im 12. bis 13. Jahrhundert bis ins 15. Jahrhundert Teil des Grenzgebietes zwischen der Mark Brandenburg und der Mark Lausitz.

Erst mit der Abtretung der Herrschaft Teupitz im Jahr 1431 gehörte das Gebiet vollständig zur Mark Brandenburg. Nachdem der Ort als Teil des Landes Teltow ab 1422 von der Äbtissin des Stifts Quedlinburg als Lehnsherrschaft beansprucht wurde,[23] ist dieses Lehen 1440 auch durch eine Notiz im „kurmärk. Lehnscopialbuche“ bestätigt. [24] Laut Heinrich Berghaus’ „Landbuch der Mark Brandenburg und des Markgrafthums Niederlausitz“ waren die Schlieben aber 1451 immer noch oder wieder Lehnsherren der hiesigen Ortschaften. [25] Karl Friedrich von Klöden erklärt diesen Widerspruch damit, dass Kurfürst Friedrich II. die Ansprüche der Äbtissin abschlägig beschied. [26] Das Rittergeschlecht der Schenken von Landsberg und Seyda erwarb die hiesigen Dörfer samt Burg im Jahr 1475. Von da an hieß das Herrschaftsgebiet Schenkenländchen. [22] Durch Eingemeindungen sind weitere Bahnhöfe und Haltepunkte in das Stadtgebiet eingegliedert worden.

Somit verfügt Königs Wusterhausen über folgende Stationen: Die Erdschichten in und um Königs Wusterhausen stammen vornehmlich aus dem Pleistozän und Holozän. Der Aufbau beträgt zwei Schichten Ton (Geschiebeton und geschiebefreien Ton), die durch Sandschichten voneinander getrennt sind und von einer starken Schicht Kies, Sand und lehmigen Sandes bedeckt werden.