Ein Huawei-Sprecher sagte, das Unternehmen habe “niemals zu Einzelheiten von Geschäften oder Verträgen mit unseren Kunden weltweit Stellung nehmen”. Der Sprecher fügte hinzu: “Wir haben über viele Jahre hinweg in vielen Bereichen erfolgreich mit der Deutschen Telekom zusammengearbeitet und freuen uns auf die Fortsetzung dieser Zusammenarbeit.” Der Betreiber gab Mitte Juni bekannt, dass er 5G an mehr als 16 Millionen Menschen in Deutschland an rund 12.000 Antennen im ganzen Land ausgerollt habe, wofür er “neue Verträge mit beiden Unternehmen” Ericsson und Huawei abgeschlossen habe. Sie umfasst eine Liste von Komponenten, die es der Deutschen Telekom ermöglichen würden, ihre Netze mindestens zwei Jahre lang, also bis April 2021, weiter betreiben zu können. Sie ermöglicht es der Deutschen Telekom, Huawei aufzufordern, Ersatzteile aus den Aktien des Anbieters auf die des Betreibers zu übertragen, und die Deutsche Telekom, ungenutzte Ersatzteile mit Huawei zu entladen, wenn der Vertrag ausläuft – was der deutschen Betreibergruppe effektiv einen bevorzugten Zugang zu den Huawei-Aktien verschafft. Die Vertragsforderungen sind seit dem Geschäftsjahr 2018 aus der Anwendung von IFRS 15 entstanden und beziehen sich auf Forderungen, die noch nicht rechtskräftig entstanden sind und sich aus der früheren – im Vergleich zur Abrechnung – Erfassung von Einnahmen, insbesondere aus dem Verkauf von Waren und Waren im Rahmen langfristiger Mehrelementvereinbarungen (z. B. Mobilfunkvertrag plus Mobilteil) ergeben. Forderungen aus langfristigen Bauaufträgen werden ebenfalls unter Vertragsvermögen erfasst. Von den gesamten Auftragsaktiva entfielen 0,1 Mrd. EUR auf Auftragswerte im Zusammenhang mit langfristigen Bauaufträgen.

Lokale Tochtergesellschaften in Rumänien, der Slowakei und Griechenland würden sich dagegen bei RAN-Geräten auf die europäischen Anbieter Ericsson und Nokia verlassen. Für ihre “Funkzugangsnetze” (RAN), die den größten Teil der Ausgaben für Mobilfunkgeräte ausmachen, geht ein neuer Bericht des Telekommunikationsunternehmens Strand Consulting davon aus, dass sich die lokalen Tochtergesellschaften der Deutschen Telekom, Magenta Telekom in Österreich, T-Mobile in den Niederlanden und T-Mobile in der Tschechischen Republik ausschließlich auf Huawei stützen. Auch für mehr als die Hälfte seines RAN-Netzwerks würde sich T-Mobile in Polen auf den chinesischen Anbieter verlassen. Der Sprecher fügte hinzu: “Wir verfolgen bereits eine multi-vendor Strategie für die Netzwerkelemente, die in unseren Netzwerken verwendet werden. Wir kaufen bei einer Vielzahl von Anbietern wie Ericsson, Nokia, Cisco, Huawei und vielen anderen.” Wählen Sie aus einer Vielzahl von mobilen Plänen undfügen Sie anpassungen, um Ihre Bedürfnisse anzupassen. “Merkels Hauptsorge sind Vergeltungsmaßnahmen gegen deutsche Unternehmen in China”, sagte Benner. “Es ist nicht der Druck der Deutschen Telekom, der das antreibt … sondern vielmehr die Sorgen um deutsche Unternehmen und große deutsche Unternehmen, die vom chinesischen Markt abhängig sind.” Im vergangenen Jahr wies sie den wachsenden Druck ihres Junior-Koalitionspartners SPD im Parlament, teils ihrer eigenen konservativen Fraktion und sogar von Ministern wie Außenminister Heiko Maas zurück, chinesischen Anbietern deutlich strengere Beschränkungen für die Teilnahme am 5G-Rollout in Deutschland aufzuerlegen.